Uppsala Universitätsklinik

Für deutschsprachige Patienten, die erstklassige internationale Versorgung/Pflege suchen.

Uppsala
Der Dom in Uppsala

An der Uppsala Universitätsklinik werden Patienten aus der ganzen Welt mit verschiedene Krankheiten behandelt.

Die Klinik ist an die älteste Universität Skandinaviens gebunden. Die Universität wurde1477 gegründet. Sie ist für  moderne, international anerkannte Forschung, nicht zuletzt im medizinischen Bereich, bekannt.

Fecit EU Care AB steht in Zusammenarbeit mit Uppsala Care, einer eigenen Organisation des Krankenhauses zur Aufnahme internationaler Patienten. Diese Zusammenarbeit verbindet professionellen Service mit erstklassiger internationaler Versorgung und Behandlung. Das heißt, Sie können mit erstklassiger Versorgung und hervorragendem Service rechnen, d.h., ab Ihrer Entscheidung für eine Behandlung in Uppsala bis hin zum Abschluss aller praktischen Details im Zuge der Behandlung.  Ärzte und Pflegepersonal  sprechen ein hervoragendes English.

Mit Fecit an Ihrer Seite erfolgen Kontakte und Informationen in deutscher Sprache, und im Bedarfsfalle stehen Ihnen während des Krankenhausaufenthaltes Dolmetscherdienste zur Verfügung.

Folgende Diagnosen/Behandlungen werden auf internationaler Ebene angeboten:

Endokrine Onkologie. Krebs in hormonproduzierenden Organen.

Endokrine Tumore sind auf mehrere Art problematisch. Sie wachsen oft langsam und anfangs unbemerkt. Deshalb ist es schwer, rechtzeitig eine korrekte Diagnose zu stellen. Wenn der Tumor hormonproduzierende Organe wie z.B. Bauchspeicheldrüse, Leber oder Schilddrüse befällt, kann die Krankheit rasch zu einem Akutzustand führen.

Die Uppsala Universitätsklinik ist ein „Center of Excellence“ auf dem Gebiet der endokrinen Onkologie. Das Krankenhaus ist weltweit führend, was die Diagnose und Behandlung von neuroendokrinen Tumoren betrifft. Hierdurch konnten über lange Zeit hinweg Erkenntnisse und Know-how zu dieser Krankheit zusammengetragen werden.

Aufgrund der Klassifikation „Center of Excellence“ ist die Zahl der Patienten, die hierher überwiesen werden oder auf Empfehlung bzw. aus eigener Initiative hierher kommen, groß. Praktisch alle Fälle, die in Schweden diagnostiziert werden, kommen zu der Uppsala Universitätsklinik. Etwa dieselbe Anzahl kommt aus anderen Ländern. Hierdurch erhalten Ärzte und übrige Mitarbeiter tägliches Training und die Möglichkeit zur Auswertung ihrer Einsätze, um die Methoden für Diagnose und Behandlung weiter verfeinern zu können.

Weitere Informationen zum Center of Excellence erhalten Sie durch Doppelklicken auf: Endokrine Onkologie

Peritonealkarzinose.  Krebs im Bauchfell

Die Prognose für Patienten mit Metastasen im Bauchfell ist leider oft sehr schlecht. Nur äußerst wenige überleben bei der heute üblichen Standardbehandlung länger als einige Jahre.

Als eines von wenigen Krankenhäusern weltweit bietet die Uppsala Universitätsklinik eine chirurgische Behandlung in Kombination mit warmen Zytostatika. Es hat sich gezeigt, dass diese Methode eine wesentliche Verbesserung der Aussichten mit sich bringen kann.

Die Überlebenschance* von 10 Jahren bei Krebs, der sich aus dem Dickdarm abgesiedelt hat, beträgt immerhin 30 %, verglichen mit einer mittleren Überlebenschance von 3-15 Monaten bei herkömmlicher Behandlung*.

Bei dieser Methode werden zunächst alle sichtbaren Tumore entfernt. Danach wird die Bauchhöhle mit warmen Zytostatika gefüllt und sorgfältig einmassiert. Dieser Eingriff ist äußerst kompliziert und erstreckt sich über 10-12 Stunden. Sowohl die Operation als auch die Nachbehandlung erfordern ein gut geschultes und spezialisiertes Team.

Nach diesem anstrengenden Eingriff sind die meisten Patienten erschöpft. Die Behandlung mit Zytostatika wird etwa fünf Tage lang fortgesetzt. Dennoch erholen sich die Patienten erstaunlich schnell. Herkömmliche Zellgiftkuren dauern oft bis zu neun Monaten mit Sechstageskuren alle vier Wochen.

*Statistik über 123 Patienten, die im Journal of Surgical Oncology 2008 veröffentlicht wurde.

Protonenbestrahlung.

Etwa 30 % aller Patienten, die von Krebs heimgesucht werden, erhalten Strahlentherapie. Grundsätzlich gilt, je stärker die Dosis, die den Tumor trifft, desto größer der Nutzeffekt. Ein problematischer Nebeneffekt liegt darin, dass umliegendes Gewebe, Organe etc. von der starken Behandlung oft in Mitleidenschaft gezogen wird.

Verschiedene Strahlungen haben unterschiedliche Eigenschaften. Für die Bestrahlung von Tumoren hat sich Protonenbestrahlung als effektiver erwiesen als „gewöhnliche“ Photonen- und Elektronenbestrahlung. Protonenstrahlen verursachen den größten Schaden an der „Spitze“ und besitzt wesentlich höhere Präzision bis herab auf einen Zehntelmillimeter. Gesundes Gewebe kann praktisch von direkter Bestrahlung ausgeschlossen werden, während der Tumor eine hohe Dosis abbekommt.

Protonenbestrahlung ist eine moderne Bestrahlungsmethode, die kostspielige und komplizierte Ausrüstung erfordert. Die Bestrahlungsbehandlung mit Protonen an die Uppsala Universitätsklinik erfolgt an dem international bekannten Svedbergslaboratorium zusammen mit den Spezialisten aus den Fachbereichen Biologie, Medizin und Physik der Universität Uppsala. Dies ist die einzige Anlage ihrer Art in Schweden. Zurzeit läuft die Projektierung eines skandinavischen Protonenstrahlzentrums (Scandionklinik) in direktem Anschluss an die Uppsala Universitätsklinik.

Sonstige Krankheiten

Vorstehend haben wir Ihnen einige der international wettbewerbsfähigen Fachkompetenzen der Uppsala Universitätsklinik präsentiert. Es sind Bereiche, die das Krankenhaus als international wettbewerbsfähige Spitzenbereiche hervorheben möchte. Die Behandlungen waren erfolgreich und viele schwerkranke Patienten konnten geheilt werden.

Aber an die Uppsala Universitätsklinik gibt es auch andere Disziplinen, die einem internationalen Vergleich durchaus standhalten. Nachstehend eine Auswahl.

  • In der Plastikchirurgie wurde eine äußerst erfolgreiche Methode zur Wiederherstellung von operativ entferntem Busen anhand des eigenen Fettgewebes des Patienten entwickelt. Hier befindet sich zudem Schwedens überregionale Einheit für schwere Brandverletzungen.
  • Auf dem Bereich der Gehörchirurgie erregen die Fortschritte mit Implantaten in den Gehirnstamm Aufsehen. Hier haben die Experten weitreichende Erfolge erzielt, so dass manche tauben Patienten ihr Gehör in begrenztem Ausmass zurückerhielten.
  • Innerhalb der Neurologie wurde ein neues Verfahren entwickelt, um schwere Fälle der Parkinson-Krankheit zu behandeln.
  • Zur Behandlung von Herzkrankheiten hat die Forschung eine neue Technik zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen hervorgebracht. Die Erfahrungen sind viel versprechend.

Deutschsprachiger Kontakt

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